Am 28. März wurde es bei mir in den Räume für mehr… mal wieder ein bisschen bunter als sonst, denn an diesem Tag fand der kleine Markt der Möglichkeiten statt.
Ich mag ja diese kleinen Formate sehr, bei denen nicht alles riesig, laut und voll sein muss, sondern einfach ein paar Menschen zusammenkommen, die ihre ganz unterschiedlichen Dinge mitbringen.
Also wurde vorher geräumt, geschoben, aufgebaut, dekoriert und vermutlich auch hier und da ein bisschen improvisiert, bis aus meinen normalen Räumen für einen Tag ein kleiner Markt geworden war.
Da lagen gestrickte und genähte Dinge auf den Tischen, es gab Schmuck, Fotografie, Bücher, kleine Geschenkideen, ätherische Öle, Karten und allerlei anderes zu entdecken.

Und genau das mochte ich daran.
Nicht alles musste zusammenpassen, niemand musste in irgendein Konzept gepresst werden, sondern jede brachte einfach ein Stück von dem mit, was sie gerne macht.
Zwischendurch stand ich immer mal wieder irgendwo in meinen Räumen, schaute mich um und fand es einfach schön zu sehen, was aus diesem Ort an so einem Tag werden kann.

Normalerweise finden hier Einzelsitzungen, Workshops und kleine Treffen statt, und dann stehen plötzlich Tische voller handgemachter Dinge da und Menschen kommen ins Gespräch, schauen, stöbern und entdecken etwas, das sie vorher vielleicht gar nicht gesucht hatten.
Ein kleiner Markt der Möglichkeiten eben.

Und weil die Bilder von diesem Tag eigentlich viel mehr erzählen als noch ein langer Text, lasse ich den Rest einfach mal sie übernehmen.



Tatsächlich war ich nach diesem Tag ziemlich glücklich und ziemlich fertig zugleich – vor allem meine Ohren. In den folgenden Tagen freute ich mich noch über diesen schönen Tag und gleichzeitig wurde mir ziemlich deutlich bewusst, dass so eine Veranstaltung mit meiner aktuellen Hörsituation einfach keine gute Idee war.
Es waren zu viele Geräusche, zu viele Gespräche, zu viel, was mein Kopf gleichzeitig verarbeiten musste – und das hat unglaublich viel Energie gefressen.
Damit musste ich leider auch meine Motivation und die Idee, im November gleich noch einmal einen kleinen Markt zu veranstalten, erst einmal wieder begraben.
Schade? Ja, durchaus.
Aber trotzdem war es eine tolle Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Tag miteinander hatten.

Mit dabei waren
Barbro Hvass mit ihrem Beratungsraum Sonnenwende, Andrea Himmelstoß vom Texthaus, Nina Thilo mit ihrer Fotografie, Nicole Kornbausch mit ihren Geburtskissen, Achtsamkeit und handgemachten Begleitern, Anne Rödl mit Selbstgestricktem und Selbstgenähtem, Stefanie Kools mit Fotokarten, Schmuck und kleinen Geschenkideen – und natürlich ich mit meinen Räume für mehr… und der kleinen Manufaktur.
Sieben Frauen, ganz unterschiedliche Ideen, unterschiedliche Wege und doch für einen Tag gemeinsam unter einem Dach.
Und genau diese Mischung hat den kleinen Markt für mich ausgemacht.
