Manchmal kommt es doch ganz anders, als man dachte.
Hören und Verstehen ist spannenderweise nicht das Gleiche. Hören ist der Job der Ohren und Sprache verstehen der Job vom Gehirn.
Überraschenderweise sind sich diese beiden Stellen bei mir nicht ganz einig darüber, wer welchen Job wie zu erledigen hat. Das führt dazu, dass ich zwar höre, Sprache aber zusammen mit all den anderen wundervollen Geräuschen dieser Welt zeitgleich und ziemlich ungefiltert in meinem Kopf ankommt – als Geräuschbrei sozusagen.
Diese Erkenntnis durfte ich auf meinem bisherigen Hörweg gewinnen und darf nun herausfinden, wie es möglich ist, diese Filterfunktion zumindest ansatzweise zu aktivieren, ohne dass es dafür unendlich viel „Arbeitsspeicher“ in meinem System braucht.
Hier erfährst Du mehr über dieses „Abenteuer“ mit Innenohrschwerhörigkeit, Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis), Sprachverstehen, AVWS, Hörgeräten, Gebärdensprache und all den Fragen, die unterwegs immer wieder auftauchen.
Ich schreibe dabei aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – nicht als Fachfrau für Ohren, sondern als diejenige, die mit ihnen jeden Tag unterwegs ist.
Manches ist unglaublich frustrierend und anderes öffnet plötzlich Türen zu ganz neuen Möglichkeiten.
Hör-wärts ist deshalb keine perfekte Hörreise mit sauberem Fahrplan, sondern eher mein Weg durch das, was funktioniert, was nicht funktioniert und was ich dabei über mich, mein Hören und meinen Alltag gelernt habe.
Vielleicht helfen Dir meine Erfahrungen ja ein Stück weiter – oder halten Dich zumindest bei Laune, damit Du auf Deinem eigenen Weg nicht aufgibst.
Denn aufgeben tut man schließlich nur Briefe!
DGS, das klappt schon viel besser als gedacht
Teilhabe & Möglichkeiten
Kommunikation & Teilhabe
Hör-wärts und weitere Erkenntnisse
Frau Herz-Ganzohr, Dr. Besonnen